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FAQ Immobilienkauf

Was ist eine optimale Finanzierung?

Sie trägt dazu bei, das die vorhandenen finanziellen Mittel kostengünstig zum Erwerb der Immobilie eingesetzt werden und zu laufenden monatlichen Belastungen führen, die sich langfristig dem voraussichtlichen Einkommen des Eigentümers anpasst.

Bei Eigennutzung ist es wichtig, so schnell wie möglich zu tilgen, bei Vermietung der Kapitalanlage ist eine längerfristige Tilgung zu empfehlen, um Steuern zu sparen. 

Auch kann ein zu hoher Anteil der finanziellen Belastung aus dem Erwerb einer Immobilie dazu führen, dass finanzielle Änderungen im Haushalt des Eigentümers leicht zu einer Zwangsversteigerung des Objektes führen können.

Eine optimale Finanzierung muss deshalb sicher geplant werden und finanzielle Reserven für unvorhergesehene Situationen berücksichtigen.

Sie muss transparent sein, finanzielle Risiken hervorheben und minimieren.

Ein Finanzier darf keine in den kommenden Jahren vorhersehbaren Ausgabensteigerungen (z.B. Ende des Zinsbindungszeitraums) oder Einnahmeausfälle (z.B. Wegfall der staatlichen Förderung) ignorieren.

Die Finanzierung sollte deshalb sämtliche Ausgaben und Einnahmen bis zur Tilgung der Fremdmittel gegenüberstellen, um die finanzielle Tragbarkeit sichtbar zu machen.

Was sind Kaufnebenkosten?

Neben dem eigentlichen Kaufpreis entstehen beim Kauf einer Immobilie noch weitere Kosten, die sogenannten Kaufnebenkosten. 

Im Einzelnen sind das in Bayern:

  • 3,57% inkl. Mehrwersteuer Maklercourtage
  • 3,5% Grunderwerbssteuer
  • ca. 1,5% die Notar- und Grundbuchkosten
Was sind die erwarteten Ausgaben für eine Immobilie?
  • die Fremdkapitalkosten (=Zinsen)
  • die Tilgungsbeiträge für das Fremdkapital
  • die Ausgaben für die Verwaltung, wenn hierfür tatsächlich an Dritte Beträge gezahlt werden (z.B. für die Verwaltung von Eigentumswohnungen)
  • die Betriebskosten
  • die Instandhaltungskosten
Was ist Hausgeld?

Sollten Sie eine Eigentumswohnung kaufen wollen, müssen Sie den Begriff "Hausgeld" kennen.

Das Hausgeld wird im Wohnungseigentumsgesetz (WEG) definiert und deckt zum einen die herkömmlichen Betriebskosten ab, die jeweils der Bewohner der Wohnung übernimmt (bei Vermietung werden diese Kosten auf den Mieter umgelegt (§ 1 BetrKV)).

Dazu zählen zum Beispiel die laufenden Kosten für:

  • Abfallentsorgung
  • Hausstrom
  • Wasser und Abwasser
  • Wohngebäudeversicherung
  • Heizkosten bei Zentralheizung
  • Hausmeister
  • Reinigung
  • Fahrstuhlwartung

Die Kosten für die Verwaltung der Wohnanlage und Ansparungen für die Instandhaltungsrücklage (Erhaltungsmassnahmen des gemeinschaftlichen Wohneigentums) sind dagegen nur vom Eigentümer zu zahlen.

Warum ist der Energieausweis wichtig?

Der Energieausweis ist seit dem 1. Mai 2014 bei jedem Gebäude, welches verkauft werden soll Pflicht und mussvom Verkäufer zur Verfügung gestellt werden.

Er gibt an wie hoch der Energieverbrauch des Immobilie ist und führt etwaige erfolgte Verbesserungen auf. Das Dokument umfasst vier Seiten und muss vom Verkäufer oder Makler zur Verfügung gestellt werden.

Je grüner die Skala auf der farblichen Darstellung, umso energieffizienter ist das Haus gebaut.

Für Käufer ist das eine wichtige Information, denn eine energieeffziente Immobilie spart Betriebskosten deutlich.

Was muss bei einem Kaufvertrag beachtet werden?

Der Immobilienverkauf wird mit dem notariellen Kaufvertrag abgeschlossen. Der Notar verfügt meist über ein eigenen ausformulierten Vertrag und liest diesen auch beim Notartermin vor.

Wir gehen den Vertrag gerne mit Ihnen zusammen durch, damit alle offenen Fragen geklärt werden können und evt. noch weiteres aufgenommen werden kann, was Ihnen wichtig ist. Damit wird alles angesprochen und Sie haben ein gutes Gefühl beim Notartermin.

Welche Unterlagen erhalten Sie zu einem Kaufvertrag?
  • aktuelle Grundbuchauszüge
  • eine aktuelle Flurkarte
  • bei Eigentumswohnungen: die Teilungserklärung mitsamt allen Anlagen, aus der sich das Sondereigentum an den Wohnräumen, der Anteil am Gemeinschaftseigentum und die Rechte innerhalb der Wohnungseigentümergemeinschaft ergibt
  • bei Erbbaurechtsgrundstücken: den Erbbaurechtsvertrag, in dem Rechte und Pflichten von Grundstückseigentümer und Erbbauberechtigtem, insbesondere die Verpflichtung zur Zahlung eines Erbbauzinses, geregelt werden